Computertomografie (CT)

Was Sie vor der Untersuchung beachten sollten

Viele CT-Untersuchungen gehen mit der Gabe von Kontrastmitteln einher, weshalb im Vorfeld der Untersuchung eine ausführliche Befragung mit dem Ziel stattfindet, etwaige Unverträglichkeiten zu ermitteln.

Der Einsatz von Kontrastmitteln ist notwendig, weil viele Organe und Gewebe im Körper bei radiologischen Untersuchungen nur schwer voneinander zu unterscheiden sind, ihnen fehlt die notwendige Dichte. Das Kontrastmittel reichert sich in diesen Organen oder Geweben an und ermöglicht so eine sehr exakte Darstellung und eine einfache Abgrenzung zu umliegenden Strukturen.

Kontrastmittelgabe

Die meisten in der radiologischen Diagnostik verwendeten Kontrastmittel basieren auf Jod und können unter bestimmten Voraussetzungen mit einer Unverträglichkeit verbunden sein. Diese treten beispielsweise dann auf, wenn Allergien, Diabetes, Nierenschäden oder Erkrankungen des Knochenmarks vorliegen. Auch bei einer Schilddrüsenüberfunktion ist eine jodhaltige Kontrastmittelgabe nicht möglich. Weiterlesen ...

Damit Sie bestmöglich auf die Untersuchung vorbereitet sind, informieren Sie uns bitte über vorliegende Erkrankungen, Allergien oder bereits erfahrene Nebenwirkungen durch eine Kontrastmittelgabe!

Die Kontrastmittelgabe selbst findet meistens intravenös statt, also über eine Spritze in die Vene. Längere Wartezeiten bis zur eigentlichen Untersuchungen sind nicht notwendig. Im Anschluss an die Untersuchung wird das Kontrastmittel auf natürlichem Wege ausgeschieden.

Während der Kontrastmittelgabe kann es zu einem erhöhten Wärmeempfinden sowie einem metallischen Geschmack im Mund kommen. Diese Begleiterscheinungen sind jedoch harmlos und klingen rasch wieder ab.

Darüber hinaus applizieren wir häufig orale Kontrastmittel, d.h. eine bestimmte Menge Kontrastmittel wird mit ausreichender Zeit vor der Untersuchung getrunken. Hierbei sind Wartezeiten bis zu einer Stunde einzuhalten. Dies ist wichtig, damit das Kontrastmittel aus dem Magen bis in den Dickdarm gelangen kann. Hierdurch können die Darmstrukturen von den umgebenden Organen unterschieden werden.

Bei Untersuchungen des Magen-Darm-Trakts ist es darüber hinaus häufig notwendig, vor der Untersuchung eine bestimmte Menge an Flüssigkeit (Wasser) zu sich zu nehmen, um die Organe zu dehnen. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, werden wir Sie rechtzeitig darüber informieren.

Radiologen
in Bonn auf jameda